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Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Ausstellung

Wie funktioniert die Aufhängung und wie hoch ist der Platzbedarf?

Die Ausstellung besteht aus 27 Tafeln DIN A 0 (jeweils 84 cm breit und 118 cm hoch). Jede Tafel ist auf leicht transportable, einrollbare und einfach aufhängbare PVC-Plane gedruckt. Am oberen Ende jeder Tafel befindet sich in einer Schlaufe ein Alurohr, durch das eine Kordel verläuft. Die Ausstellung passt in jeden PKW und wird in zwei Pakete verpackt. Für die Anbringung genügen einfache Nägel in der Wand, Aufhängevorrichtungen für Bilder usw., zwölf Stellwände für vorder-/rückseitige Präsentation oder maximal 27 Stellwände. Haken können auf Wunsch mitgeliefert werden. Die Ausstellung ist brandschutzsicher nach DIN B 1. Achtung: Stellwände werden nicht mitgeliefert, sondern müssen vor Ort vorhanden sein.

Wie wird die Ausstellung verschickt?

Die Ausstellung wird Ihnen nach Terminabsprache zugesandt. Hierfür entstehen Ihnen keine Kosten. Nach Beendigung der Ausstellung senden Sie die Ausstellung an eine Adresse, die Sie zeitnah von uns erhalten. Hierfür fallen maximal 50 Euro Kosten an, die Sie übernehmen. Die Ausstellung wird in zwei Pakete verpackt, sodass sie für eine Person zu tragen ist. Sie passt in jeden PKW.

Ist die Ausstellung versichert?

Die Ausstellung ist nicht versichert. Allerdings sind die Produktionskosten relativ niedrig. Wenn Sie die Ausstellung entleihen, übernehmen Sie gemäss dem Mietvertrag die Haftung für Verlust, Beschädigung und Zerstörung und verpflichten sich, im Schadensfall die Kosten für Reparaturen und Ersatz zu tragen. Die Kosten für die Neuproduktion eines Banners betragen 40 Euro, die Kosten für die Neuproduktion der Ausstellung 750 Euro. Die Wanderausstellung ist nicht versichert. Sie können, müssen aber nicht eine Versicherung abschließen.

Wie kann ich mich über die Inhalte der Ausstellung informieren?

Der Begleitband zur Ausstellung informiert informiert Sie vertiefend über die Inhalte des Projekts und liefert Quellenmaterial. Der 148 Seiten umfassende, bilderreiche Begleitband liegt ab spätestens Ende März 2019 in aktualisierter Form vor. Der Begleitband zur Ausstellung kann zum Preis von 8 Euro zzgl. 2 Euro Porto- und Versandkosten ab sofort bestellt werden.

Wie sehen der Eröffnungsvortrag und das pädagogische Begleitprogramm aus?

Die Ausstellung kann mit einem Vortrag von Ausstellungsmacherin Birgit Mair eröffnet werden, sie kann aber auch ohne Vortrag gebucht werden. Bei Buchung eines Vortrages stellt Ausstellungsmacherin Birgit Mair anhand eines bilderreichen Powerpoint-Vortrags das Ausstellungsprojekt vor und geht auf den NSU-Komplex (Prozess, Untersuchungsausschüsse, weitere Ermittlungsverfahren etc.) ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum.

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Wir bieten Schülercoach-Ausbildungen an, die Jugendliche dazu befähigen, selbstständig durch die Ausstellung zu führen. Als zusätzliche Angebote bieten wir Führungen sowie Vorträge oder Workshops zum Themenkomplex NSU sowie zu aktuellem Neonazismus und Rassismus an. Diese Angebote können optional zur Ausstellungseröffnung dazu gebucht werden.

Was bedeutet das Logo der Ausstellung?

Das Ausstellungslogo besteht aus einem Koffer und einer gebrochenen Blume. Es wurde nach dem Stahlkunstwerk von Antonio Atzeni, einem in Nürnberg lebenden Künstler 2012 geschaffen. Es ist allen Opfern rechter Gewalt gewidmet. Das Kunstwerk kann mit der Ausstellung gezeigt werden. Die Ausleih- und Transportkosten können bei ISFBB e.V. erfragt werden.

Was kostet die Ausstellung?

Der Mietpreis für die Ausstellung beträgt 300 Euro für zwei Wochen und 500 Euro für vier Wochen. Darin inbegriffen sind Plakate und Flyer, mit denen Sie die Ausstellung bewerben können. Zu dieser Gebühr kommen Kosten von maximal 50 Euro für den Weiterversand der Ausstellung sowie ggfs. Honorar- und Reisekosten für den Eröffnungsvortrag. Der 2021 aktualisierte, 148 Seiten umfassende Begleitband zur Ausstellung kann zum Preis von 8 Euro zzgl. 2 Euro Porto- und Versandkosten) bei uns bestellt werden. Bei größeren Mengen verringern sich die Versandkosten.

Wie kann die Ausstellung gebucht werden?

Zuerst wenden Sie sich per Email, Brief oder Telefon an uns und teilen mit, wann und wo Sie die Ausstellung zeigen möchten. Wir geben Ihnen den nächstmöglichen Buchungszeitraum bekannt und versuchen dabei, Ihre Wünsche zu berücksichtigen. In einem zweiten Schritt senden Sie uns eine Bestätigungs-Email für die verbindliche Reservierung der Ausstellung in dem angegebenen Zeitraum. Wir senden Ihnen dann den Mietvertrag zu. Diesen senden Sie uns umgehend unterschrieben zurück.

Würdigung der Ausstellung durch Hajo Funke

"Die Wanderausstellung: die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen gehört in jede Schule und in jedes Rathaus in Deutschland. Sie ist von Birgit Mair und dem Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung in Nürnberg präzise recherchiert und auf neuestem Stand. Auch die furchtbare rassistische Tat von Hanau, der Mord an Walter Lübcke und der Angriff auf die Synagoge in Halle am höchsten jüdischen Feiertag 2019 sind einbezogen. Die Texte sind übersichtlich und für jeden Demokraten erhellend. Vor allem: sie zeigen die Opfer Bildern und Texten in einer Weise nach, wie ich es selten gelesen und gesehen habe. Besonders beeindruckend sind die kurzen Erzählungen über die Herkunft der Opfer, ihr privates Leben und dass es zerstört worden ist. Zerstört von einer Gruppe von Rechtsterroristen, die in der Tradition des Nationalsozialismus sich sahen und rücksichtslos rassistisch gemordet haben. Wie in 13 Untersuchungsausschüssen mühsam herausgefunden worden ist, hat ein Teil der Sicherheitsbehörden, vor allem Verfassungsschützer, diese Rechtsterroristen gedeckt, teils ermuntert und vor allem eine vernünftige Aufklärung blockiert.

Beeindruckend wird rekonstruiert, wie sehr auf der Basis von in die Institutionen eingewandertem Rassismus Polizeien und Staatsanwaltschaften und ein großer Teil der Medien mehr als zehn Jahre daneben lagen oder sogar rassistische Vorurteile kolportierten und breit traten. Es wird klar: man braucht andere Anstrengungen als bisher, um die Gefahr weiterer Attentate und um Hetze und Hass gegen Minderheiten anders als bisher einzudämmen, und die zu Terror bereiten Netzwerke anders als bisher durch die Sicherheitsbehörden von Ländern und Bund aufzudecken und zu zerschlagen. All das geht nicht ohne einen anderen politischen und öffentlichen Druck als bisher. Deswegen gehört diese Ausstellung in jede Schule und in jedes Rathaus." (Prof. Dr. Hajo Funke, 15. April 2021)

Hans-Joachim „Hajo“ Funke (* 18. November 1944 in Guhrau, Niederschlesien) ist Politikwissenschaftler. Er lehrte von 1993 bis zur Emeritierung 2010 am Institut für Politische Wissenschaften der Freien Universität Berlin. Sein Schwerpunkt liegt auf den Untersuchungen zu Rechtsextremismus und Antisemitismus in Deutschland. 2021 erschien im VSA-VErlag sein Buch "Die Höcke-AfD. Eine rechtsextreme Partei in der Zerreißprobe")

Buchungsanfragen

Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. Rennweg 60
90489 Nürnberg
Germany

Telefon: 0911 / 54 055 934
Handy: 0176 / 62 94 31 52

Fax: 0911 / 54 055 935

info@isfbb.de
Ansprechpartnerin: Birgit Mair (Diplom-Sozialwirtin Univ.)

E-Mail: birgitmair@t-online.de

Fotogalerie möglicher Präsentationen der Ausstellung

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Die Ausstellung ist wasserdicht und kann auch im Freien gezeigt werden

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Impressum: ISFBB e.V., Rennweg 60, D-90489 Nürnberg
Tel. 0911-54055934, Fax 0911-54055935, info@isfbb.de